RESTRUKTURIERUNG UND PORTFOLIOMANAGEMENT

Wir unterstützen unsere Mandanten bei der strategischen Ausrichtung ihrer Unternehmen.

 

Portfoliomanagement und -strategie
Das Beteiligungsportfolio eines Unternehmens folgt langfristigen Zielen und sollte laufend überprüft und optimiert werden.
Die strategische Planung des Beteiligungsportfolios erfordert eine umfassende Beobachtung und Analyse der Absatzmärkte, der Konkurrenz, der technischen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Ziel ist festzustellen, ob das aktuelle Portfolio bei der Realisierung der Unternehmensstrategie den gewünschten Beitrag leistet und welche Veränderungen ggf. vorzunehmen sind. Nachfolgend sind einige Ziele beispielhaft erwähnt:

  • Renditeerwartungen der Beteiligungen
  • Konzentration auf das Kerngeschäft
  • Make-or-Buy Entscheidungen
  • Zugang zu neuen Märkten, Kunden, Technologien

Die stetige Beobachtung der Märkte erhöht die Möglichkeit, strategisch interessante Investitionsmöglichkeiten zu erkennen und zu realisieren. Das Gleiche trifft für etwaige Desinvestitions-Strategien zu. Damit Investitionen die gesetzten Ziele erfüllen, müssen die erforderlichen Ressourcen zur Integration zur Verfügung gestellt werden. Statistisch gesehen erfüllen 80% aller Investitionen die Erwartungen aus diesem Grund nicht.
Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Mandanten die Portfoliostrategie. Bevor mit der Realisierung der Ziele begonnen wird, erstellen wir eine Machbarkeitsstudie. Diese definiert, welche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden müssen und ob die jeweiligen Kauf- und Verkaufsabsichten zu den vorgegeben Konditionen realistisch sind.
Im Auftrag unseres Mandanten übernehmen wir das Projektmanagement wie an anderer Stelle beschrieben, d.h. wir suchen für unseren Mandanten aktiv Beteiligungsmöglichkeiten oder übernehmen den Verkauf einer Gesellschaft in seinem Auftrag.
Damit eine Investition zu einer Erfolgsgeschichte werden kann, planen wir gemeinsam die sog. Post-Merger-Integration, die Integration des erworbenen Unternehmens in die bestehenden Strukturen. Frühzeitig wird der Integrationsplan erarbeitet, der die Bereitstellung der finanziellen und menschlichen Ressourcen im Zeitablauf darstellt.

Restrukturierung der Passivseite
Im Zuge einer Unternehmensrestrukturierung /-sanierung ist regelmäßig auch die Restrukturierung der Passivseite der Bilanz erforderlich, um den gewünschten Gesamterfolg zu erzielen. Meist haben aufgelaufene Verluste die Eigenkapitaldecke nachhaltig geschwächt, wodurch die Bonität sinkt. Verschärfend kommt eine in dieser Situation immer stärker kurzfristig orientierte Finanzierungsstruktur hinzu, welche die Fremdkapitalkosten weiter steigen lässt.
Wichtig in dieser Situation ist eine ganzheitliche Betrachtung der Ist-Situation sowie die Entwicklung einer lösungsorientierten Strategie, die alle Beteiligten, also Fremd- und Eigenkapitalgeber, mit einbezieht.
Zentrale Aspekte unserer Überlegungen sind in diesem Kontext veränderte Quoten von Eigen- und Fremdkapital, der Einsatz von Mischformen wie Mezzanine sowie die Fristigkeiten der vorhandenen Finanzierungsstruktur.
Der Einsatz moderner Finanzierungsinstrumente, in Kombination mit den klassischen Instrumenten, schafft eine Reihe von Möglichkeiten, den finanziellen Spielraum spürbar zu erweitern und eine angespannte Liquiditätssituation wieder zu entschärfen.
Der Kapitalmarkt bietet hierzu eine Reihe unterschiedlicher Instrumente, die, je nach Bedarf, individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse des Projektes abgestimmt, zum Einsatz kommen.

Wir teilen diese grundsätzlich in vier Gruppen ein, zu denen unter anderem die nachfolgend genannten Instrumente zählen:

Eigenkapital

  • Offene und stille Beteiligungen
  • Private Equity
  • Öffentliche Fördermittel
  • IPO

Fremdkapital

  • Fremdwährungskredite
  • Debt to Equity Swap
  • Asset Backed Securities (ABS) / Schuldscheindarlehen
  • Projektfinanzierungen

Mezzanine Mittel

  • Genussrechte
  • Wandelanleihen

Außerbilanzielle Instrumente

  • Factoring / Forfaitierung
  • Sale and Lease Back
  • Mobilien- und Immobilienleasing

Erst die intelligente Kombination der geeigneten Instrumente und die frühzeitige Einbindung aller Beteiligten stellen den Erfolg und die bestmögliche Berücksichtung der Unternehmensinteressen sicher.
Wir unterstützen unsere Mandanten, indem wir folgende Projektschritte systematisch und zielorientiert umsetzen:

  • Analyse der Ist-Situation
  • Erarbeitung einer integrierten Finanz- und Unternehmensplanung
  • Analyse und Bewertung der Finanzierungsalternativen
  • Führung der Verhandlungen mit alten und neuen Finanzpartnern

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Kein Nachfolger in Sicht

Verkaufen statt vererben.
Viele Familienunternehmer suchen verzweifelt einen Nachfolger. Was Unternehmen bei einer externen Lösung beachten sollten.

FALLBEISPIEL

 
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